Lagerung und Handhabung von Holzpellets

Zwei Lösungen bieten sich an: Entweder im Erdtank im Garten oder direkt im Keller.

  • Der richtige Lagerraum für eine Holz-Pellets-Heizung ist einfach zu realisieren. Der Lagerraum soll ca. den 1-1,5 fachen Jahresbedarf fassen. Bei einem Einfamilienhaus sind dies ca. 10-12m³. Wände und Boden müssen massiv und trocken sein.
  • Zum Befüllen sind zwei gut zugängliche Anschlüsse (Einblas- und Abluftrohr) mit Kupplungen und Deckel notwendig.
  • Die Brandschutztür (T30 bzw.T90) muß nach außen aufschlagen und allseitig mit einer Dichtung versehen sein.
  • Um Beschädigungen beim Befüllen zu vermeiden, ist es sinnvoll, eine Prallmatte aus Gummi (1 x 1 m) gegenüber dem Einblasrohr zu montieren.
  • Im Lageraum selbst dürfen keine elektrischen Installationen vorhanden sein (wegen der Staubentwicklung besteht Explosionsgefahr).
In Kellerräumen empfiehlt sich die Lagerung im Gewebesilo:
  • staubfreie und trockene Lagerung der Holzpellets
  • keine Kondensatbildung
  • einfache Füllstandskontrolle
  • zentrale Pelletentnahme

Im Gegensatz zu anderen Holzbrennstoffen, wie Scheite oder Hackschnitzel, lassen sich Pellets als einheitliches Schüttgut bequem transportieren, lagern und dosieren. Ähnlich wie Heizöl werden sie durch einen Tanklaster angeliefert und mit einem Schlauch in den Lagerraum eingeblasen. Von dort gelangen die Presslinge über eine Förderschnecke oder ein Saugsystem vollautomatisch zum Brenner der Heizungsanlage.

Der Handhabungskomfort einer Pelletsheizung ist dem einer Ölheizung gleichzusetzen. Lediglich der Aschekasten muss bei einer Pelletanlage je nach Verbrauch alle 1 bis 2 Monate geleert werden.

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