Solarunterstützung

Einsatz, Vorteile und Förderung der modernen Energiekombination

Wenn im Sommer die Sonne lacht, strahlt mancher Hausbesitzer gleich mit! Wer eine Solar-
wärmeanlage installiert hat, erzeugt zur heißen Jahreszeit bis zu 100 Prozent der Energie zur
Warmwasserbereitung mit Sonnenkraft.
 
Auf das Jahresmittel gerechnet decken Solarwärmeanlagen in der Größe von fünf bis sechs
Quadratmetern Kollektorfläche bis zu 60 Prozent der Energie für die Wassererwärmung ab.
Bei größeren Kollektorflächen lohnt es sich, die Sonnenkraft auch für die Raumheizung zu
nutzen, denn: eine Solarwärmeanlage kann bis zu 18 Prozent der Heizenergie liefern. Werden
Spül- und Waschmaschinen an die Warmwasserleitung angeschlossen, dann heizt Solarwärme
das Wasser vor und spart somit elektrische Energie. Sollte das Strahlungsangebot nicht aus-
reichen, schaltet sich der Brenner automatisch ein. Eine witterungsgeführte Regelung und ein
spezieller Pufferspeicher bilden dabei die Schnittstelle zwischen Solaranlage und Brenner.
Dieser Mix aus regenerativer und fossiler Energie erwärmt den gemeinsamen Warmwasser-
speicher, der über ein Rohrleitungsnetz die Zapfstellen im Haus versorgt. Solar und Heizöl/Erdgas
decken den Bedarf zuverlässig und flexibel über das ganze Jahr.
 
 
Erdgas und Solarenergie


Durch die Kombination mit einer Solaranlage verbrauchen Sie noch weniger Energie und schonen
die Umwelt, das Klima und wertvollen Ressourcen. So nutzen Sie erneuerbare Energien und
erfüllen gleichzeitig die heute geltenden gesetzlichen Anforderungen. Im Entwurf des Erneuerbare-
Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG, Januar 2008) sieht die Bundesregierung den Einsatz von
erneuerbaren Energien im Neubau (Fertigstellung nach dem 31.12.2008) vor. Diese Anforderungen
wären mit einer Kollektorfläche von 4% der Nutzfläche erfüllt.
 
Attraktive Förderprogramme

Die Kosten für eine Solarwärmeanlage zur Warmwasserbereitung belaufen sich für einen
Vier-Personen-Haushalt auf etwa 4000 Euro (fünf bis sechs Quadratmeter Kollektoren). Da die
Kombination von Heizöl/Erdgas und Solarenergie im Hinblick auf Energieeinsparung und
Klimaschutz vorbildlich ist, stehen für entsprechende Heizsysteme Förderprogramme von Bund,
den meisten Ländern und Kommunen sowie zahlreicher Energieversorgungsunternehmen zur
Verfügung. So unterstützt beispielsweise das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien des
Bundesumweltministeriums Solaranlagen zur Trinkwassererwärmung mit 60 Euro und Solar-
anlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung mit 105 Euro pro
installierten Quadratmeter Kollektorfläche.
 
Klar im Vorteil

In Zeiten steigender Energiepreise verleihen Solarwärmeanlagen eine größere Unabhängigkeit
von aktuellen Entwicklungen. Naturenergie ist umweltschonend. Wird die restliche Wärme durch
eine Erdgas- oder Ölheizung beigesteuert, so potenziert sich der Umwelt-Aspekt. Denn die moderne
Brennwerttechnik ist sparsam im Verbrauch und verursacht nur geringe CO2-Emissionen. Sowohl
beim Neubau als auch bei der Modernisierung können Hausbesitzer auf Heizöl/Erdgas und Solar
umstellen.
 
AVIA my-Gas